Männer Baggern wie ….
… fällt mir doch immer wieder der Grönemeier ein, wenn ich unsere Baustellen so höre. Nun geht es dann los, hier nebenan. So wie vor einem Jahr völlig unvermittelt die Baumfrevler anrückten, wurde Ende Februar 26 – das Knie war gerade zugenäht – ein großer Bagger angefahren und erst mal der gute Boden weggebracht. Jetzt haben wir es nur noch mit feinstem Flussand zu tun.


Der Aushub wurde größtenteils erst mit LKW abgefahren, bevor dann später riesige Sandberge hinten aufgehäuft werden sollten. Mancher Schubkarrenbesitzer aus der Gegend kam dann auch gleich vorbei – für Mutterboden oder Buddelsand – hätten wir früher auch gemacht. Ja, nun weiß ja jeder hier (und eigentlich in ganz Berlin), das das Grundwasser im Blumenviertel nicht besonders tief ist. Das Drama mit den nassen Kellern ging durch alle Medien, die ganze Gegend war mit Plakaten zugehängt. Man kann den Grundwasserstand sogar über eine offizielle Stelle einsehen. Demnach lag der GW-Spiegel Mitte Januar 26 bei ca. 33m über nn. Die Bodenkante hier war zu Beginn bei 35,40m.
Wasserportal Gewässerkundliche Messdaten
Die Jungs nebenan hatten offenbar den Auftrag, diese Gegebenheit zu ignorieren.


Dann war erst mal eine Weile Pause. Dieses Jahr ist bisher besonders trocken, unser Gartenteich hatte z.B. Anfang April kein Wasser mehr, ich musste komplett neu auffüllen. Die Trockenheit führte dazu, das der Wasserspiegel nebenan um mindestens 20 cm gesunken ist. Die Bauleute wollten die Grube offenbar trockenlegen, indem zwei handelsübliche Pumpen das Wasser ins Gulli oder/und in ein Loch hinter der Baugrube (!!!) pumpten. Dann sollte ein kleiner Bagger das Loch für eine Bodenplatte vorbereiten (die Rede war von „Sauberkeitsschicht“).

Eine Sauberkeitsschicht hatte unser Nachbar in der 28 auch aufgebracht, allerdings auf den trockenen Sand (Darauf kam dann die Bewehrung für die Platte) – aber nicht in ein Wasserloch.

Der kleine Bagger wurde am Montag wieder abgeholt.
Fortsetzung folgt.